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Thailand by
Aila on
Juli 27th, 2008
In Bangkok gelandet, wieder einmal den Immigrationsprozess durchlaufen und auf der Suche nach einem fahrbaren und guenstigen Untersatz, der mich in die Stadt bringen wuerde, lief ich Summer zufaellig in die Arme. Sie hatte schon ein Hostel gebucht, ich hatte mich wieder fuer das altbewaehrte “Rumlaufen-und-Fragen” entschieden.
Wir trennten uns also mit dem festen Entschluss zusammen Shoppingtouren zu unternehmen. Den ersten Bus, der in die Stadt ging, verpasste ich, da ich meine Banknoten erst in Muenzen zerkleinern musste. Ein freundlicher junger Mann fuehrte mich dann zu zwei verschiedenen anderen Bussen, setzte mich hinein, fuhr selber auch mit und ich konnte kein einziges der Schriftzeichen auf dem Bus entziffern. Nichts war in kyrillischen Buchstaben ausgeschrieben und ich fuehlte mich etwas hilflos. More
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Hong Kong by
Aila on
Juli 27th, 2008
Gluecklicherweise hatte ich mein Hostel in Hong Kong schon von Sydney aus gebucht, denn es stellte sich heraus, dass die Suche nach einem Zimmer in dieser pulsierenden Metropole eine Herausforderung war. Ich musste trotz praeziser Adressangabe einige Zeit suchen, um das Hostel zu finden, das mehr nur ein Flur im 13. Stock einer grossen Mansion war. Die Zimmer waren winzig, die Betten kurz und die Dusche direkt in der Klokabine, die die Groesse eines Kleiderschrankes hatte.Das Gebauede war marode und man sah, wie der Zahn der Zeit daran genagt, wie die Witterung ihre Spuren hinterlassen hatte. Der Blick in den Innenhof hinunter eroeffnete einem die Geheimnisse der Waescheleinen. Trat man ins “Freie”, wurde man von stark befahrenen Strassen, verpesteter Luft und hohen Betonkloetzen mit blinkender Leuchtreklame empfangen. Meine Beschreibungen moegen sehr negativ klingen, doch es ist eine einzigartige und ueberwaeltigende Erfahrung sich durch diesen Grossstadtjungle zu schlagen. More
Sydneys Peakhour hiess uns willkommen. Das heisst, wir schafften es gerade rechtzeitig zum Rushhourverkehr nach Syndey herein zu fahren. Wir brauchten alleine eine Stunde um in die Innenstadt zu kommen, dann mussten wir uns zusaetzlich noch in den Einbahnstrassen zurechtfinden und unseren Weg nach Newtown machen, wo unsere WG sein sollte.
Dort angekommen parkten wir in einer kleinen Seitenstrasse, in der Hoffnung dort im Halteverbot keinen Strafzettel zu bekommen, denn die kosten gleich 70 Dollar. Schwer beladen marschierten wir zu unserer WG, die, wie sich herausstellte, keine WG, sondern ein ueberteuertes Hostel war, das groesstenteils, dem Anblick nach zu urteilen, Junkies beherbergte.
Etwas frustriert riefen wir Josyph an und fragten, ob wir doch bei ihm unterkommen koennten.
Er freute sich sogar ueber die unerwarteten Umstaende und wir goennten uns gemeinsam ein Essen beim Italiener. More
Brisbane, welcome in Brisbane. Und ins naechstbeste Hostel, das von dem Wort Qualitaet nicht viel gehoert hatte.
Wir blieben aber nur drei naechte, machten uns dann auf gen Sueden, diesmal die Ostkueste abwaerts.
Wieder hatten wir uns einen Wickedvan gemietet. Er hiess Shazam und hatte eigenartige Comicgestalten auf seiner Aussenseite. Mit ihm konnten wir uns nicht so gut identifizieren, wie mit Duff. Anstatt des Spruches: Alcohol - the cause of and solution to all my problems, der die Hintertuer Duffs zierte, prangten jetzt die Worte: When we talk to god we are praying, when god talks to us we are scizophrenic.
Naja, auch er begleitete uns zuverlaessig und liebevoll die naechsten zwei Wochen. Unsere erste Station war Surfers Paradise.
Dort wohnte eine Bekannte Josyphs, ebenfalls eine Kolumbianerin, wie er selbst, die uns anbot in ihrer WG zu schlafen.
In einem Apartment, das fuer vier Bewohner vorgesehen war, mitten im Zentrum der touristischen, Las Vegas aehnlichen Stadt, waren sieben Leute untergebracht, so dass der Mietpreis fuer jeden einzelnen ertraeglich wurde.
Es waren sehr lustige zwei Tage. Wir gingen gemeinsam Salsa tanzen, kochten, lachten viel, sahen Filme. Uns standen sogar Sauna und Swimmingpool in dem Building zu Verfuegung. More
Gut gelandet und zu geizig 15 Dollar fuer einen Airportshuttle auszugeben, fragte ich nach einer Mitfahrgelegenheit und wurde sofort mitgenommen. Ich traf mich mit Cedar und Marie in der Innenstadt, wir kreeirten unsere eigenen Sandwiches und liefen durch Alice Springs, einer kleinen, ziemlich uninteressanten Stadt, mitten in der Wueste.
Im Stadtkern sind viele Aborigines anzutreffen, meistens unter Drogen- und oder Alkoholeinfluss. Das gute an Alice Springs es ist immer angenehm warm, regnet so gut wie nie und man kann sich schlecht verlaufen. More
Auf dem Weg zum Flughafen bemerkte ich, dass ich zwei meiner Bankkarten irgendwo auf der Strecke gelassen hatte, goennte meinen Eltern also einen naechtlichen Anruf und bat sie, meine Karten sperren zu lassen.
Wieder sass ich im Flugzeug und die paar Stunden in der Luft kamen mir wie eine Ewigkeit vor.
In Sydney entschied ich mich fuer die billigere, dafuer aber kompliziertere Variante zu meinem, schon zuvor gebuchten Greyhound nach Canberra zu kommen: Der oeffentliche Nahverkehr. Die Zeit zu Umsteigen war grosszuegig bemessen, dachte ich, was sich als zu gutglaeubig erwies, denn schon im ersten Bus stand ich im Stau und das war erst der Anfang. More